Der Wald in guten Händen
Für den Waldbesitzer
Rund 70 % der Wälder Bayerns sind Privat- und Körperschaftswald. Die bayerischen Waldbesitzer werden bei ihrem unschätzbaren Beitrag, den sie für Naturhaushalt, Wirtschaft und kulturelle Identität des Freistaats leisten, von der Bayerischen Forstverwaltung beratend und fördernd unterstützt.

Die Beratung der Waldbesitzer ist eine wichtige Aufgabe der Revierleiterinnen und Revierleiter der Forstverwaltung (Foto: Hopf, LWF)
Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder hat erhebliche Bedeutung für alle Bürgerinnen und Bürger Bayerns. Es ist ihr Wald, der Niederschlagswasser filtert und konserviert, vor Hochwasser und Lawinen schützt, für Klima- und Umweltschutz unverzichtbar ist, Arbeitsplätze schafft und mit dazu beiträgt, dass internationale Verbindlichkeiten im Umweltschutz wie der Vertrag von Kyoto eingehalten werden können.
Die Waldbesitzer werden deshalb bei der Bewirtschaftung des Waldes vom Staat unterstützt. Über gemeinwohlorientierte Beratung, fachliche Fortbildung und finanzielle Förderung leistet die Bayerische Forstverwaltung Hilfe zur Selbsthilfe und stellt damit sicher, dass eine multifunktionelle zukunftsfähige und naturnahe Forstwirtschaft zum Wohle von Wald, Waldbesitzern und Gesellschaft in Bayern erreicht werden kann. Für den Privat- und Körperschaftswaldbesitzer bietet die Bayerische Forstverwaltung vielfältige Unterstützung an.
Aktuelles

Der Wald der Gemeinden, kommunalen Stiftungen und Städte, insgesamt rund 273000 ha, verteilt sich auf über 2200 waldbesitzende Körperschaften. In den Regierungsbezirken Unterfranken und Schwaben ist der Anteil der Körperschaftswälder besonders hoch. Mehr
Die Bayerische Forstverwaltung erstellt im Jahr 2012 zum zehnten Mal seit 1986 für die rund 750 Hegegemeinschaften in Bayern die Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung.
Der Wald im Gebirge schützt vor Naturgefahren, besitzt große Bedeutung für Tourismus und als Lebensraum und ist als Lieferant des nachwachsenden Rohstoffes Holz Arbeitsplatz und Einnahmequelle.
Schwerpunkte

Jeder Waldbesitzer kann sich unentgeltlich von staatlichen Revierleitern gemeinwohlorientiert beraten lassen. Mehr

Die finanzielle Förderung von EU, Bund und Freistaat soll einen Anreiz bieten, notwendige Maßnahmen auch dann durchzuführen, wenn sie nicht kostendeckend sind. Mehr

Bei einer durchschnittlichen Waldbesitzgröße in Bayern von knapp 2 Hektar ist eine rentable Waldbewirtschaftung schwierig. Mehr

Die Waldfläche der Gemeinden, kommunalen Stiftungen und Städte beträgt insgesamt rund 273000 Hektar. In den Regierungsbezirken Unterfranken und Schwaben ist der Anteil der Körperschaftswälder besonders hoch. Mehr

Private Forstliche Sachverständige bieten qualifizierte Dienstleistungen wie Betriebsplanungen, Gutachten und Wertermittlungen an. Mehr
Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung wurde vom Bayerischen Forstministerium mit Bekanntmachung vom 22. Oktober 1996 gestiftet. Mehr

Eine Veranstaltung für alle Waldbesitzer, die Ihr Wissen rund um Ihren Wald verbessern möchten. Mehr
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Berufsbildung
Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gartenbau - Ausbildungsberufe öffnen Ihnen den Weg zu vielfältigen Weiterbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Mehr
Forstpolitik
Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Forstwirtschaft braucht Menschen. Menschen, die sich mit ganzer Kraft für die Belange des Waldes und seiner Besitzer einsetzen. In Bayern haben wir eine ganze Reihe solcher Menschen und Einrichtungen, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Mehr
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