Strategien zum Umgang mit Wildtieren
Wildtier-Management
Die Zuwanderung ehemals ausgerotteter Wildtiere nach Bayern wie z. B. Elch aber auch Bär, Wolf oder Luchs ist seit geraumer Zeit eine Tatsache, die in der Öffentlichkeit unterschiedlich wahrgenommen wird.
Zoombild vorhanden
Wildkatzenstreifgebiete (Grafik: StMELF)
Bei Wildarten, die Konflikte verursachen können, gilt es, in einem frühen Stadium verlässliche Spielregeln mit den relevanten Interessensgruppen zu erarbeiten und geeignete Lösungswege für einen ausgewogenen Umgang aufzuzeigen.
Im bayerischen Jagdwesen beruht das Wildtiermanagement auf drei gesetzlich normierten Säulen:
Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen, der Schutz des Wildes und seiner Lebensräume sowie die Regulation von Wildtierbeständen zum Schutz des Eigentums und des Allgemeinwohls.
Wildtiermanagement bemüht sich daher auch, Wildtieren geeignete Lebensräume zu erhalten bzw. zu schaffen. Staatliche Förderprogramme wie das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm leisten hier wichtige Beiträge.

Jedes Jahr zur Herbstzeit, wenn sich das Laub an den Bäumen verfärbt, hallt das Röhren der Hirsche durch unsere Wälder. Damit wollen sie dem weiblichen Rotwild, den Hirschkühen, imponieren. Mehr

Anfang des 20. Jahrhunderts galt die Wildkatze in Bayern als ausgestorben. Im Spessart, in der Rhön oder auch in den Haßbergen ist sie inzwischen wieder heimisch. Mehr

Der "Elchplan für Bayern" informiert zu Lebensweise und Verbreitung des Elchs in Bayern, auch die Klärung von Rechtsfragen oder die Darstellung von Präventionsmaßnahmen ist Teil dieses Plans. Mehr
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